27. April 2010

Karin und Uwe Saenger, nach Rückkehr von der DEUTSCHLAND
Reise 334  von Valparaiso nach Buenos Aires 20.01. - 11.02.10



Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Antarktis-Reise mit der Deutschland liegt nun schon wieder einige Wochen zurück – aber die Erinnerung an diese wunderbare Reise ist noch allgegenwärtig!

Wir hatten uns auf diese Reise sehr gefreut – und sind nicht im Geringsten enttäuscht worden. Gut, das Schiff – unser Wieder-Wie-Zu-Hause-Hotel – kannten wir schon. Wie immer waren wir sofort wieder heimisch, besonders, wenn man gleich beim Betreten des Schiffes von bekannten Gesichtern freundlich begrüßt wird. Unsere sehr aufmerksame Kabinenstewardess, namens Ditta, kannten wir auch von der letzten Reise. Sicher ein Zufall, aber ein schöner.

Besonders froh waren wir, dass wir das Vorprogramm in Santiago gebucht hatten. Diese Tage haben wir sehr genossen, kein Wunder bei der Betreuung! Besser kann man sich die Begleitung in der Fremde nicht vorstellen. Karin, so der Name, war sehr um unser Wohl bemüht und konnte ihr Wissen "um Land und Leute" hervorragend vermitteln. Auch der Fahrer, der uns ruhig und sicher chauffierte, machte einen "guten Job". Santiago und die Umgebung, die wir kennen lernten, haben uns sehr gefallen.

Die Eindrücke, die wir während der sich anschließenden Kreuzfahrt sammelten, waren umwerfend! Ständig sich ändernde Landschaften und Wetterverhältnisse machten diese außerordentliche Reise sehr kurzweilig. Auch alle Ausflüge, die wir mitmachten, haben uns sehr gefallen, und waren immer wieder bestens organisiert und betreut.
Gewiss, auch wir bedauern, dass das eine oder andere geplante Ziel nicht erreicht wurde. Aber damit sollte man als "Weitgereister" einfach rechnen. Besonders die "schwere See" nachts auf der Höhe der Falkland-Inseln hat uns davon überzeugt, dass der Besuch zu Recht ausfallen musste. Der Kapitän war gut beraten, in oder vor der Bucht vor Port Stanley nicht vor Anker zu gehen und zu tendern.

Zum Abschluss der Reise gab es ja ein Wiedersehen mit Buenos Aires, noch ein Höhepunkt, zumindest für uns.

Noch einmal: Es war eine Reise mit unvergesslichen Eindrücken! Wir danken allen, die die Reise organisierten, begleiteten und uns so aufmerksam umsorgten. Danke!

14. Juli 2009


Brigitte Babbe, nach Rückkehr von der DEUTSCHLAND
Reise 309  von Abu Dhabi nach Istanbul 27.02. - 18.03.09



"Wie war sie, meine Reise, von der ich gerade zurückkomme ?"

Davon erzählen? Ach, nichts lieber als das! Rund um Arabien sind wir mit dem Schiff gefahren und haben fremde Welten erlebt. In Abu Dahbi besichtigten wir die neueste Moschee der Welt, in Dubai das höchste Hotel, und das pulsierende Leben konnten wir in den Souks dieser Weltstädte erfahren, da, wo alt und neu hart aufeinander treffen.
Aber auf dieser Reise begegnete mir noch etwas. Ich erlebte so viel Freundlichkeit, so viel Aufmerksamkeit, so viel Entgegenkommen, dass ich auch davon immer wieder erzählen möchte. Damit es nicht aus meinem Gedächtnis verschwindet, damit ich mich auch hier zu Hause immer wieder erinnere.
Nun, wenn man älter wird, gibt es für Reiseplaungen Lästigkeiten, die manchmal sogar dazu führen, dass man sich nicht mehr aufmacht. Mir wäre es beinahe so gegangen: die langen Wege in den Flughäfen der Welt! Das Gepäck, das persönlich durch den Zoll gebracht werden soll... und, und, und.
Aber wenn ich jetzt zurückblicke, dann gab es Menschen, die freundlich und hilfreich waren. Und das galt nicht nur für die An- und Abreise. Das setzte sich Tag für Tag auf dem Schiff fort. Freundlichkeit: das war das bestimmende Merkmal dieser Reise. Ob es junge Männer waren, die die Sonnenliegen herrichteten: sie grüßten und lächelten. Ob es die Ausflugsorganisation war: wen immer man fragte, sie antworteten lächelnd, freundlich, kompetent. Ob es die Bedienung beim Essen war: sie waren freundlich zu uns allen am Tisch, ob Jung oder Alt, ob Mann oder Frau.
Als ich davon erzählte, immer noch beglückt über diese Erfahrung, da fasste meine Freundin das spontan zusammen: "Du hast also in einem Meer von Freundlichkeit gebadet."
Ein Meer von Freundlichkeit. Das zu erleben, das ist ein Glück. Deshalb will ich immer wieder davon erzählen, weil es etwas ist, das ganz umsonst ist, das man weder kaufen kann, noch verordnen. Aber ich denke, alle diese freundlichen Menschen haben verdient, dass man immer wieder davon redet. Danke Ihnen allen.

12. Mai 2009


Christian M. Sack, nach Rückkehr von der DEUTSCHLAND
Reise 309  von Abu Dhabi nach Istanbul 27.02. - 18.03.09



Sehr geehrte Damen und Herren der Reederei Deilmann !

Ich habe lange gezögert mit der Sendung der Photographie an Sie, denke aber diese Reise 309 war besonders außergewöhnlich. So können Sie sich nachträglich ein Bild machen, wofür bei Ihnen sicherlich einige Mitarbeiter zum erfolgreichen Gelingen der Reise beigetragen haben.
Vielen Dank !
Beiliegende Photographie möge einen Eindruck von unserer 11. Reise auf der DEUTSCHLAND wiedergeben, bei der wir gut beschützt durch den Golf von Aden kreuzten.
Bericht
Nach unserer erlebnisreichen Kreuzfahrt mit der DEUTSCHLAND in 19 Tagen um Arabien, sind wir wieder gesund und erholt in Berlin angekommen, (März 2009).
Wegen der ständigen Presseberichte zum Thema - Piraten vor Aden - war unsere Besorgnis vor der Reise besonders groß, dass zur Absage nicht mehr viel gefehlt hätte. Ein Schreiben der Reederei über ihre Vorkehrungen und Sicherstellung der Reisedurchführung und viel eigenes recherchieren im Internet haben uns endlich für die Reise entscheiden lassen.
Beiliegende Aufnahme entstand am Freitag den 6. März 2009 um 14.00 Uhr im Arabischen Meer auf dem Weg zum Golf von Aden. Nördl. Breite 14° 13' 29'' und östl. Länge 52° 9' 36'' hatte ich mit  meiner Camera - GPS um 11.50 Uhr ermittelt.
Nachdem Kapitän Andreas Jungblut die Fregatte Rheinland-Pfalz, F209, der Bundesmarine angekündigt hatte, kreiste schon bald ein mächtiger Hubschrauber als Vorbote mit ohrenbetäubendem Lärm um unser Schiff.
Durch seine Kunstflüge abgelenkt, merkten wir erst verspätet das Eintreffen der Fregatte, die sich uns mit großer Geschwindigkeit von Achtern näherte. Die Mannschaft, Soldaten und techn. Personal, waren auf der Steuerbordseite an der Reling angetreten. Auf beiden Schiffen wurde beherzt gewunken und fotografiert, die Stimmung war entspannt und auch euphorisch.
Durch meinen erhöhten Aufenthalt auf Deck 10, Golfdeck, wirkte die Fregatte fast klein.
Wir fühlten uns aber sicher und bestens beschützt.
Auf der Fregatte waren die aufgebrachten neun somalischen Piraten in einem großen Mannschaftszelt auf dem Oberdeck vor der Sonne geschützt untergebracht.
Nach dieser kurzen Begegnung mit der Fregatte, umkreiste der Hubschrauber noch einige Male die DEUTSCHLAND und beide verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Das viele Bildmaterial muss noch ausgewertet werden.
Mit großer Erleichterung setzten wir unsere Reise mit dem Titel – Von Göttern, Gräbern und Gelehrten – in Richtung Hodeidah, Jemen fort.
Es folgten noch interessante Ausflüge zum Sinai, nach Luxor am Nil, durch den engen Suezkanal, zu den Pyramiden von Gizeh, zur griechischen Insel Kreta und zur quirligen Hafenstadt Istanbul.
Wieder zu Hause angekommen, studierten wir die Pressemeldungen, die unser Erlebnis mit der Fregatte beschrieben.
Eine nette Abwechslung war es, die täglichen Filmaufnahmen für die neue TV-Traumschiffserie vor Ort an Bord zu beobachten.
So war es.
Wir freuen uns schon jetzt, wenn es wieder heißt: Koffer packen und auf zur Großen Fahrt !

Ein Gruß von der Spree